Roland Heuer - Violinist und Kammermusiker
Neues

Neues... auf der Suche nach Kompositionen meines Vaters Gregor Heuer... Tagebuch

 

 

Folgende Werke meines Vaters Gregor Heuer suche ich noch immer:

Partitur zum Klavierkonzert
Oratorium für Soli, Chor und Orchester
Streichquartett 1936

Poeme für Violine und Orchester.

 

 

 

August 2007

Auf Einladung von Baronin Babette von Sass und Alo Poldmäe spiele ich bei den Domus Revaliensis Tagen in Tallinn die Violinsonate meines Vaters.


Juni 2007

Weitere Werke meines Vaters erscheinen bei IKURO Edition:
Kellahelinad kaugelt / Drei Preludes für Klavier solo
Sonatine für Violine und Klavier
Kleine Suite in D für Klavier vierhändig

Dezember 2006

Ich spiele die Violinsonate meines Vaters in Berlin in einem Konzert mit Deutsch-Baltischen Komponisten.

August 2006

Zweite Reise nach Tallinn. Wir treffen viele liebe Bekannte. Können jedoch keine weitere Noten finden.

Juli 2006

In meinem Verlag IKURO Edition erscheinen als Erstdruck:
Lieder aus der Zeit nach 1950.
Violinsonate und Melodia.
Außerdem die drei estnischen Lieder.

Juni 2006

Als deutsche Erstaufführung spielen Felix Gottlieb und ich die Violinsonate meines Vaters in einem Konzert.

September 2005

Meine erste Reise nach Tallinn.
Besuch im Theater- und Musikmuseum bei Alo Poldmäe. Man zeigt mir alle Dokumente, die im Museum über meinen Vater aufbewahrt werden: Programmzettel und Kritiken.

Noten: Das Orchestermaterial zum Klavierkonzert, jedoch keine Partitur. Fantasie für Klavier und Orchester als Partitur. Drei Preludes für Klavier.

In der estnischen Nationalbibliothek werden zwei der drei estnischen Lieder aufbewahrt.

August 2005

Ich gründe einen Musikverlag: IKURO Edition.

Hier sollen im Laufe der nächsten Jahre alle noch vorhandenen Werke von Gregor Heuer erscheinen.

9. Juni 2005

Das Originalmanuskript der Violinsonate befindet sich in meinem Besitz! Wie schon die "Melodia" eine Musik voller Lebensfreude. Herzlichen Dank an alle, die geholfen haben, dass ich dieses Werk heute lesen und hören kann.

Neu habe ich erfahren, dass es auch ein "Poeme" für Violine und Orchester gegeben haben soll. Ob davon noch irgendwo Noten existieren, ist unbekannt.

30. Mai 2005

Einige Neuigkeiten. Die wichtigste und schönste: Die Violinsonate meines Vaters wurde im Archiv von Roman Matsov in Tallinn gefunden!! Meinen herzlichsten Dank an Natasha, die tagelang dort gesucht hat.

Das Theater in Olsztyn (Allenstein) hat mich eingeladen, bei den Feierlichkeiten anlässlich des 80jährigen Jubiläums des Theaters im November teilzunehmen.

Die Schwester von Roman Matsov hat mir Fotos von ihrem Bruder und meinem Vater geschickt - Fotos aus dem Tallinner Konservatorium aus dem Jahre 1940. Vielen herzlichen Dank dafür!

Das Streichquartett wird noch immer gesucht...

23. Mai 2005

Inzwischen habe ich wieder unzählige Emails geschrieben:
An das "Estonia-Theater", an das estnische Kultur-Ministerium, die estnische "GEMA", den estnischen "Musikrat", an die "Musikakademie Tallinn" und ihren Direktor Peep Lassmann, an das Theater in Olsztyn (Allenstein), an das Theater in Jablonec nad Nisou (Gablonz an der Neiße).

Wie ich erfahren habe, sucht auch das Estonia-Theater Tallinn nach dem Streichquartett meines Vaters...

18. Mai 2005

Ein Tag voller Freude und Bewunderung. Die erste der von mir gesuchten Kompositionen meines Vaters liegt vor mir: "Melodia" für Violine und Klavier. Zugeschickt vom estnischen Radio. Es ist ein etwa zwei Minuten langes Stück voller Stolz und Lebensfreude. Ich bin sehr glücklich. Mein herzlicher Dank geht an die Violinistin Ines Rannap und Frau Kerstin Inno vom Estnischen Radio.

11. Mai 2005

Ich stehe in Kontakt mit mehreren Musikjournalisten beim Estnischen Radio.

Wichtigste Frage immer noch: Wer weiß etwas über einen Kompositionswettbewerb des "Akademischen Musikvereins" im Jahre 1936 in Tallinn? Wo wurde und werden die Wettbewerbsbeiträge aufbewahrt?

9. Mai 2005

Erster Erfolg!
Das Theater- und Musikmuseeum hat geantwortet. In ihrem Archiv befinden sich tatsächlich einige Werke meines Vaters: "Fantasie für Klavier und Orchester (Partitur und Orchesterstimmen), Klavierkonzert (nur Orchestermaterial), Sololied "Lind läks magama", Drei Präludien für Klavier "Kellahelinad kaugelt".

3. Mai 2005

Das "Estnische Kultuurkapital" teilt mir mit, dass sich die Kompositionen von Gregor Heuer (welche?) im estnischen Theater- und Kulturmuseum befinden sollen.

Nochmals an das Theater- und Musikmuseum in Tallinn geschrieben. Ebenso an die GEMA in Tallinn.

2. Mai 2005

Das Estonian Radio teilt mir auf meine Anfrage mit, dass in der Gedächtnissendung über Gregor Heuer am 2.4.2004 folgende Kompositionen meines Vaters gesendet wurden: eine "Melodie für Violine und Klavier" und das Lied "Lind läks magama".

Außerdem erfahre ich, dass die Violinsonate meines Vaters bereits am 29. Juni 1997 im Radio gesendet worden ist.

Völlig neu ist für mich "Melodie für Violine und Klavier". Erfahre zum ersten Mal über diese Komposition meines Vaters. Wer kann mir dazu etwas mitteilen?

28. April 2005

Das auswärigte Amt in Tallinn teilt mir mir, dass der Stempel auf dem Manuskirpt von "Kellahelinad kaugelt" von der estnischen Kulturstiftung "Kultuurkapital" stammt.

Erneut auch der Hinweis auf das "Theater- und Musikmuseum".

22. April 2005

Ich habe aus Tallinn erfahren, dass das Streichquartett meines Vaters 1936 für einen Wettbewerb des "Akademischen Musikvereins" geschrieben sein soll. Wer weiß etwas über diesen Wettbewerb? Wo werden die Wettbewerbsbeiträge aufbewahrt?

21. Februar 2005

In Kontakt mit Mark Matsov, dem Sohn von Roman Matsov, einem Freund meines Vaters in Tallinn.

20. Februar 2005

EEinige Werke meines Vaters sollen im Theater- und Musikmuseum in Tallinn (Estland) aufbewahrt werden. http://www.tmm.ee/

1. Februar 2005

Folgende Werke meines Vaters Gregor Heuer suche ich:

Klavierkonzert
Fantasie für Klavier und Orchester
Oratorium für Soli, Chor und Orchester
Streichquartett 1936
Violinsonate
Melodie für Violine und Klavier

Januar 2005

Seit einiger Zeit bin ich auf der Suche nach Kompositionen meines Vaters, dem deutsch-estnischen Komponisten Gregor Heuer.

Mein Vater komponierte hauptsächlich in der Zeit vor dem 2. Weltkrieg, als er in Tallinn (Estland) lebte und arbeitete. Mein Vater war bis 1950 in russischer Kriegsgefangenschaft. Als er danach nach Deutschland zurück kam, hatte er alles verloren, auch seine Noten und die Manuskripte eigener Kompositionen. Sie waren zuletzt in Gablonz/Neiße aufbewahrt, wo mein Vater 1943/44 am Stadttheater als Kapellmeister tätig war. Dorthin, in das Sudetengau, konnte mein Vater nach dem Krieg nicht zurück kehren.

Später erhielt er von estnischen Freunden aus dem Ausland einige seiner Lieder, die 1939 in Estland gedruckt worden waren, zugesandt. Es sind die Lieder: "Ainult sulle", "Sind ootan" und "Lind läks magama" nach Texten von Anna Haava.

Außerdem eine Fotokopie eines Manuskripts von drei Klavierstücken "Kellahelinad kaugelt". Auf dem Manuskript befindet sich ein Stempel eines Archivs.

Einzig diese vier Werke meines Vaters aus der Zeit in Tallinn sind in meinem Besitz.

 


 

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